Lädt unsere WordPress-Website in drei Sekunden vollständig? Wenn die Antwort nein lautet, müssen Sie die Oberfläche bearbeiten, wofür Sie keine Programmierkenntnisse benötigen. Durch Befolgen einiger einfacher Regeln können Sie die Website kontinuierlich schnell halten.
Erster Schritt
Überprüfen Sie die Leistung Ihrer Website. Google bietet hierfür eine einfache und kostenlose Lösung: Geben Sie auf der Seite PageSpeed Insights einfach die URL Ihrer Website ein und klicken Sie auf „Analyse”.
Nach maximal einer Minute wird die Seite auf einer Skala von 100 bewertet. Unter der „Note” finden Sie eine detaillierte Bewertung darüber, welche Fehlermöglichkeiten behoben werden müssen. PageSpeed Insights bietet auch Lösungsvorschläge, und wenn wir diese umsetzen, machen wir sofort einen großen Schritt in Richtung der gewünschten Geschwindigkeit.
Löschen Sie unnötige Plugins
Ein großer Vorteil von WordPress ist, dass es viele nützliche Plugins für die Entwicklung von Websites bietet, aber wenn man nicht aufpasst, kann dies auch ein Fluch sein. Oft kommt es vor, dass wir nach anfänglicher Begeisterung bestimmte Plugins gar nicht mehr verwenden, die dann völlig unnötig das Laden der Website verlangsamen.
Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit die Liste der Plugins zu überprüfen und die ungenutzten zu löschen.
Reduzierung der Bildgröße
Je größer die Dateien sind, die wir für die visuelle Darstellung einer Website verwenden, desto langsamer wird das Laden. Ein klassischer Fehler, obwohl die auffälligste Verbesserung erzielt wird, wenn wir alle Fotos und grafischen Elemente in der Größe anpassen – dazu haben wir in unserem früheren Artikel eine detaillierte Anleitung gegeben.
Wenn wir die automatische Skalierung lieber innerhalb von WordPress lösen möchten, empfehlen wir die Installation von ShortPixel – oder einem ähnlichen Bildoptimierungs-Plugin.
Installation professioneller Beschleunigungs-Plugins
Superschnelles Laden hat seinen Preis, aber wenn wir bessere Ergebnisse in der Google-Suche erzielen wollen, kann sich eine kleine Investition lohnen. Es gibt einige kostenpflichtige (in einigen Fällen teilweise kostenlose) WordPress-Plugins, die sich sehr bewährt haben. Nach ihrer Installation wird es ganz einfach, unsere Website zu beschleunigen, und wir erhalten ständigen und zuverlässigen Support für schnelles Laden. Beispiele hierfür sind WP Rocket, Swift Performance, WP Fastest und W3 Total Cache.
Minimierung der Codezeilen
Um die Website ohne umfangreiche IT-Kenntnisse zu beschleunigen, sind Plugins wie die oben genannten wirklich sehr hilfreich. Überkomplizierte Codezeilen wirken sich nämlich ziemlich negativ auf die Geschwindigkeit aus, aber ein nützliches Plugin vereinfacht die Codezeilen mit ein paar Klicks automatisch. Beim marktführenden WP Rocket muss man zum Beispiel nur das Kästchen neben „Minify CSS files” anklicken.
Verschieben Sie alles, was möglich ist
Im wirklichen Leben ist der oben genannte Ratschlag nicht zu berücksichtigen, bei WordPress jedoch schon. Es gibt nämlich Inhalte einer Website (in Form von CSS- und Javascript-Dateien), deren sofortiges Laden völlig unnötig ist, es reicht beispielsweise aus, sie beim Klicken auf einen Menüpunkt zu laden.
Auch hierfür bieten die empfohlenen Plugins eine einfache Hilfe, denn in der Regel muss man nur ein Kästchen neben „Optimize CSS Delivery“ oder „Optimize CSS Code“ anklicken, und schon hat man keine Probleme mehr damit.