« Zurück

So bereiten Sie in 10 Schritten den Start Ihres Podcasts vor!

Online-Marketing

Einfacher als Sie denken – mit dieser beruhigenden Botschaft möchten wir allen dienen, die einen Podcast erstellen möchten, um ihre persönliche oder Unternehmensmarke aufzubauen. Viele scheuen sich davor, weil sie es für zu kostspielig und kompliziert halten, dabei lassen sich die notwendigen Vorbereitungen in einem einzigen Artikel zusammenfassen. Dazu nutzen wir die nützliche Anleitung von Hubspot.

 

1, Interessengebiet

Es lohnt sich, ein einziges Thema auszuwählen und dabei zu bleiben. Die Zuhörer:innen mögen Podcasts viel lieber, die von Expert:innen ihres Interessengebietes erstellt werden – vor allem, wenn diese sowohl informativ als auch unterhaltsam sind.

 

2, Idealer Hörer

Wie in vielen Bereichen des Marketings kann es auch für den Erfolg eines Podcasts entscheidend sein, im Voraus zu beschreiben, wie der ideale Hörer aussieht. Alter, Beruf, Ausbildung, Einkommen, Interessen, Hobbys, Wohnort – mit diesen Angaben lässt sich leicht ein Bild vom idealen Hörer zeichnen. Die Sendungen müssen so gestaltet werden, dass sie einem solchen Hörer entsprechen.

Natürlich kann man noch tiefer gehen und sich beispielsweise vorstellen, welche Fragen ein solcher Hörer dem Gast der nächsten Sendung stellen würde.

 

3, Auswahl des Namens und des Starttermins

Wenn der Name feststeht und die Deadline für die erste Sendung als Motivation dient, wird die Arbeit sofort einfacher. Es schadet nicht, wenn der Name des Podcasts sowohl auf das Thema als auch auf den Stil hinweist. Die Beschreibung des „idealen Zuhörers” kann bei der Namenswahl helfen, und die Festlegung des Starttermins bringt die Vorbereitungen in Schwung.

 

4, Auswahl des Formats

Die nächste wichtige Frage, die Sie klären müssen, lautet: Um welche Art von Podcast handelt es sich? Wird es Interviews geben? Oder eher Gespräche mit festen Teilnehmern? Wird es ein geschriebenes oder ein improvisiertes Format sein? Oder vielleicht ein Monolog?

 

5, Häufigkeit und Umfang

Eine halbe Stunde pro Woche? Eine Stunde alle zwei Wochen? Eineinhalb Stunden pro Monat? Immer mittwochs vormittags? Unabhängig davon, mit welcher Häufigkeit und in welchem Umfang wir den Podcast produzieren möchten, müssen wir uns später daran halten, da die Hörer Vorhersehbarkeit schätzen.

 

6, Verbreitung

Wir benötigen eine Plattform, die unsere Sendung in allen Arten von Podcast-Anwendungen verfügbar macht. Hierfür ist Anchor der beliebteste Dienst – nicht umsonst hat Spotify ihn für 150 Millionen Dollar gekauft. Natürlich gibt es auch viele andere Lösungen, wie zum Beispiel Podbean, Buzzsprout, Captivate, Resonate, Transistor, Blubrry oder Libsyn. Die Auswahl ist groß, individuelle Bedürfnisse und finanzielle Möglichkeiten können entscheidend sein.

 

7, Logo / Art Cover

Die Grafik (Art Cover), die als Logo der Sendung dient, ist ebenfalls unverzichtbar und kann bereits in Canva erstellt werden. Sie muss quadratisch sein und mindestens 1000×1000 Pixel groß sein, Apple empfiehlt jedoch beispielsweise eine Größe von 3000×3000 Pixel. Bei festen Moderatoren kann auch ein Foto als Grundlage dienen, aber man kann sich auch für eine rein grafische Lösung entscheiden. Es schadet nicht, wenn der Name des Podcasts darauf zu sehen ist und natürlich zum Stil der Sendung passt.

 

8, Ausrüstung

Natürlich braucht man auch Geräte. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, aber die wichtigsten Geräte sind bereits zu akzeptablen Preisen erhältlich. Ein Laptop oder Computer ist auf jeden Fall erforderlich, aber den haben Sie wahrscheinlich schon. Mikrofone sind unbedingt erforderlich, und wenn es das Budget zulässt, auch Kopfhörer.

Sie benötigen ein Programm für die Aufnahme (z. B. Riverside, Zoom, Squadcast, Zencastr) und eine Anwendung für den Schnitt (z. B. GarageBand, Audacity, Descript, Adobe Audition).

 

9, Intro

Jeder Podcast, der etwas auf sich hält, beginnt mit einem Intro, das zu Beginn jeder Folge zu hören ist. Hier wird erklärt, worum es in dem Podcast geht, wer ihn produziert und natürlich wird durch den Inhalt und die verwendeten Soundeffekte auf den Stil hingewiesen.

 

10, Soziale Medien

Es muss dafür gesorgt werden, dass wir den Link zu den Sendungen und interessante Informationen darüber auf den für die Zielgruppe wichtigsten sozialen Netzwerken teilen können. Der Podcast kann ein eigenes Profil haben, aber wir können die Sendung auch über das bereits bestehende Profil unseres Unternehmens bekannt machen.

Ähnliche Artikel